Bundesarbeitsgericht Erfurt

1995 – 1999, Wettbewerb, 1. Preis, Thüringer Staatspreis für Architektur und Städtebau in 2000,  Betonbaupreis 2000

Die Haltung des Gebäudes für das Bundesarbeitsgericht befindet sich im Spannungsfeld zwischen Repräsentation und Bürgernähe. Dies wird in einer Abfolge von unterschiedlichen Räumen mit unterschiedlichen Lichtqualitäten beschrieben. Auf den stirnseitig erschlossenen offenen Eingangshof folgt der niedrige Eingang, an den das zweigeschossige Foyer anschließt, von dem aus alle öffentlichen Bereiche des Hauses erschlossen werden. Im ersten Obergeschoss befindet sich das „Gedächtnis“ des Bundesarbeitsgerichtes, die größte arbeitsrechtliche Bibliothek in der Bundesrepublik. Das feine Farbenspiel in der Fassade, vermittelt trotz der strengen Ordnung ein lebendiges Bild als Ausdruck der Individualität der dahinter wirkenden Menschen.

Bruttogeschossfläche: 17.500 qm

Bauherr: Bundesrepublik Deutschland

Grundriss EG

Grundriss OG1